Toxische Überlastung

Ein bisschen Schimmel im Badezimmer, ein wenig Uran im Trinkwasser, 1 Amalgamplombe im Mund und Pestizide im Salat allein reichen noch nicht, um einen Menschen krank zu machen. Wenn nur eines dieser Gifte in uns wirkt, ist ein gesundes Altern wahrscheinlich. Das Problem liegt jedoch darin, dass sich diese Gifte summieren, und irgendwann ist die toxische Last so gross, dass unser Körper es nicht mehr schafft, sich der Gifte zu entledigen. Unsere wichtigsten Ausscheidungsorgane – Niere, Leber, Haut und Darm – arbeiten für uns 24 Stunden am Tag und machen ihre Arbeit gut.

Wenn ein Zuviel an Toxinen hereinkommt, können sie den Abbau nicht mehr gewährleisten. Und was passiert, wenn die Entgiftungsleistung nachlässt? Das Immunsystem unseres Körpers wird schwächer und wir sind anfälliger für Viren, Bakterien, Parasiten und auch Krebs oder Autoimmunerkrankungen.  Natürlich geht der Vorgang vom Gesunden zum Kranken nicht von heute auf morgen. Nach und nach wird der Körper schwächer. Es heisst dann: „Das ist halt das Alter. Das ist ganz normal.“ Ist es wirklich normal? Ich glaube nicht. Was ist denn Altern überhaupt? In der Hirnchirurgie ist es zum Beispiel erwiesen, dass ein menschliches Gehirn bis zu seinem 120. Lebensjahr ohne Einbussen funktionieren könnte (wenn es denn gesund wäre). Das ist nur ein Beispiel von vielen. Doch im Verlauf eines Menschenlebens werden wir kontinuierlich mit Toxinen „beladen“ und weil wir uns häufig nicht die Mühe machen, diese abzubauen, bauen diese Toxine im Endeffekt unseren Körper langsam ab (…und wir altern). Das führt meistens ab dem 30. Lebensjahr zu ersten Zipperleins: Sodbrennen, Kopfschmerzen, Gelenkprobleme, nachlassende Konzentration usw. Wenn im Körper immer mehr Zellen Toxine beherbergen, entwickeln sich die anfänglich noch harmlosen Beschwerden zu akuten oder chronischen Krankheiten.

Wie kommt es, dass diese kontinuierliche Vergiftung nicht verhindert wird? Dass Ärzte uns meistens nicht darin fördern, diese schädlichen Gifte abzubauen? Der Grund liegt darin, dass Strategien zum Abbau von Giften an der Basis der Wissenschaft stecken bleiben. Wissenschaftler aller Art wirken meistens mit Leib und Seele in solchen Projekten, und ich habe grosses Vertrauen in all die Mikrobiologen, Biologen, Mathematiker, Physiker etc.. Es gibt unglaublich viele gute und ehrliche Studien über Entgiftung, wenn man einmal wirklich danach sucht. Aber es gibt auch vieles, was nicht untersucht wird, weil die Gelder dazu fehlen, Gelder, die z.B. für Medikamente von Pharmafirmen locker gemacht werden.

 

Pharmafirmen sind wenig daran interessiert, uns zu entgiften. Sie stellen Medikamente her, um die Folgen der Toxinbelastungen symptomatisch zu beheben. Unser Krankenkassensystem unterstützt die symptomatische Behandlung selbstverständlich, indem sie nur Kosten von rezeptpflichtigen Medikamenten über die Grundversicherung übernehmen. Nicht rezeptpflichtige Mittel muss der Patient selber zahlen. Wer entgiften möchte und dazu als Beispiel medizinische Holzkohletabletten einnehmen möchte, - ein Stoff, der nicht als Medikament deklariert ist -, muss das selber berappen. Zusammengefasst: Therapien mit Kräutern, Supplementen, Aminosäuren und viele andere nicht medikamentöse Präparate werden aus finanziellen Gründen häufig zu wenig im Zusammenhang mit Krankheiten erforscht, weil das System von Pharmaindustrie und Krankenkassen deren Anwendung nicht gleichberechtigt unterstützen. Deshalb ist die Entgiftung für uns Patienten eine kostenpflichtige Angelegenheit.

 

 

Trotzdem möchte ich Sie ermuntern, den Körper regelmässig zu entgiften. Es reicht leider nicht aus, sich einfach gesund zu ernähren und Sport zu treiben. Auch in unserem gesunden Gemüse sind Pestizide drin, im Fleisch Pharmaka und auch über die täglich eingeatmete Luft gelangen Schadstoffe in unseren Kreislauf. Und nicht zuletzt gibt es immer noch sehr viele Menschen, die Amalgam im Mund haben oder das Amalgam als Fötus von der Mutter zu einem Teil übernommen haben (ja, Amalgam wird im Mutterleib über die Plazenta übernommen). Und denken Sie auch an Kosmetika, welche via Haut Toxine in den Körper schleusen, oder Kleider aus fragwürdigen Materialien, mit welchen wir uns einhüllen. Die Summe all dieser Einwirkungen macht es nötig, dass wir uns entgiften. Die Vergiftung ist ausserdem ein Teufelskreis. Durch falsche Ernährung und Überladung mit Giften wird unser Darm – einer der wichtigsten Entgifter – geschwächt und ist noch weniger fähig, mit Belastungen umzugehen. Aber auch die Leber und die Niere wünschen sich eine permanente Pflege, damit sie ihren Dienst tun können. Eine Entgiftung baut also auf zwei Säulen auf: den Aufbau der Entgiftungsorgane und die Entgiftung selbst.

In der Praxis energy & mind gebe ich Ihnen gerne Anregungen zur Entgiftung, damit sie den ganzen Mist aus der Umwelt loswerden und ihre Zellen regenerieren können. Ein guter Start ist sicher auch schon einmal: Bio-Produkte essen (bei Gemüse wie auch Fleisch), Bio-Produkte für die Haut benutzten, künstliche Süssstoffe meiden und für genügend Schlaf sorgen, damit der Körper mehr Zeit zur Regeneration hat.